Interview mit Gil Ofarim

Interview mit Gil Ofarim

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1. Gil, schon alleine durch deinen Nachnamen Ofarim wird klar, dass du musikalische Wurzeln hast – dein Vater gehört zu den bekanntesten Sängern überhaupt. Doch wenn man das Showbusiness so direkt von klein auf miterlebt, entwickelt man dann selbst auch schon als Kind den Wunsch, ebenso Sänger, bzw. Musiker zu werden oder lehnt man dieses erst mal völlig ab?

Gil: Musik zu machen war immer spruchreif für mich. Bei uns war zu Hause auch stets Musik um mich herum, ich begann ebenso früh Gitarre zu spielen und zu singen. Jedoch wollte ich eigentlich Tennisprofi werden. Das war mein Traum und bis zu meinem 14. Lebensjahr übte ich diese Sportart auch sehr erfolgreich aus, doch dann kam ich in die Pubertät und interessierte mich mehr für Mädchen, Parties und dann ging es auch direkt mit der Foto Love Story in der BRAVO los und mein Traum lag seither auf Eis. Ich persönlich glaube aber, wenn man von klein auf immer nur Musik um sich hat und dein Vater den ganzen Tag Gitarre spielt, dann wächst in einem unwillkürlich der Wunsch, dies auch zu tun.

 

2. Haben deine Eltern deine Musikalität gezielt unterstützt und warst du beispielsweise einmal Mitglied in einem Chor, einer Schülerband, einer Theatergruppe oder Ähnliches?

Gil: Unsere Schule war viel zu klein, da gab es leider keine Schülerband. Außerdem war mein Vater auch dagegen, dass ich in einer Band spiele, bzw. dass ich in einer ganz bestimmten Band spiele – das waren nämlich Punks und da hatte er etwas dagegen. Ich habe immer für mich alleine Musik gemacht.

Von meiner Familie, besonders von meinem Vater, wurde ich auf meinem musikalischen Weg immer unterstützt. In der Schule jedoch nicht. Es gab bei uns auch keinen Proberaum oder einen Direktor, der alles fördert, Weihnachtsfeiern organisiert usw. – das gab es bei uns alles gar nicht.

 

3. Das Aufwachsen mit solch einem berühmten Vater ist sicherlich nicht immer leicht – hattest du dennoch eine relativ normale und geregelte Kindheit oder hat sich der Bekanntheitsgrad deines Vaters auch auf dein Leben ausgewirkt – im positiven als auch im negativen Sinne?

Gil: Alles im Leben hat Vor-und Nachteile. So war mein Vater in gewissen Situationen natürlich eine Art Türöffner, doch man hat auch automatisch die gleichen Feinde wie mein Vater. Die sogenannten Nicht-Freunde meines Vaters werfen mich immer in einen Topf mit ihm, aber das ist ok. Mein Vater hat sein Leben und seinen Weg und ich habe mein Leben und meinen Weg.

 

4. In den 90er Jahren wurdest du durch die legendäre BRAVO Foto-Love Story schlagartig bekannt. Wie kam es dazu, dass du als Akteur bei dieser Foto Love Story dabei warst – hattest du dich gezielt dafür beworben?

Gil: Ich wurde damals in der U-Bahn angesprochen und ging dann zu einem Vorsprechen in die Redaktion. Da erinnere ich mich auch noch gut daran, dass an dem einen Tisch der Redakteur für die Foto Love Story saß und am anderen die Redakteurin für die Modeshoots – beide stritten sich darum, wer mich bekommen würde – der Redakteur der Foto Love Story gewann und das war der Beginn.

Es gab für jeden Drehtag ein wenig Taschengeld und ich dachte: „Super, dann kann ich noch mehr Geld für meine Gitarre sparen!“  Und ich fand es toll, dass ich in der BRAVO war, die Mädels schauen einen an usw. hätte ich das aber vorher gewusst, na ja – nein, es ist schon alles ok so gewesen!

 

 

 

5. Als die Foto Love Story in der BRAVO erschien, dauerte es ja nicht lange, ehe die Redaktion Unmengen an Fanbriefen für dich erhielt. Erinnerst du dich selbst noch daran, wie so langsam der Hype um deine Person zunahm und wie hast du das verarbeitet, bzw. realisiert?

Gil: Alles war aufregend und eine nie enden wollende Party – viel zu unwirklich also, um es zu realisieren. Man macht es einfach mit. Es ist vergleichbar mit einer Welle, die man mit reitet, ohne darüber nachzudenken, was noch passieren könnte. Man hatte auch schnell heraus, wie der „Hase läuft“, also wie man zu funktionieren hat.

 

6. Unter dem Namen „Gil“ begann dann auch 1997 deine Karriere als Sänger – Titel wie „Round and round it goes“ oder „Talk to you“ sind etlichen Leuten bis heute noch gut bekannt. Wurdest du als Sänger auch völlig eigenständig akzeptiert oder war bei dir durch die Plattenfirma alles so vorstrukturiert, wie beispielsweise bei  Boygroups, dass du gar nichts mehr eigenständig bestimmen konntest?

Gil:  Das Einzige, das mich mit Boygroups verbindet ist die Zeit, in der ich eben auch musikalisch tätig wurde. Aber ansonsten  verbindet mich nichts mit ihnen. Ich spielte eben auf gleichen Veranstaltungen wie diese. An sich war ich immer der Junge mit der Gitarre, der Rockmusik für Kinder machte. Ich hätte schon gerne mehr Songs für mich alleine geschrieben, doch die Plattenfirmen blockten oftmals ab und ließen sich von einem 14jährigen Jungen nicht dreinreden. Als Künstler entwickelt man sich und besonders als Teenager läuft dieser Prozess noch viel schneller ab. Ich wurde besser im Songwriting und dennoch war es schwierig, dass die Plattenfirmen meine Songs einfach nicht wollten – höchstens einen Teil davon. Ich habe erst später verstanden, warum das so war und damals fühlte ich mich dazu verhaftet, das zu singen, was mir vorgegeben wurde. So machte es auch keinen Spaß mehr.

 

7. Eine Zeit lang wurde es wieder ruhiger um dich und deine Person. 2003 kehrtest du aber zurück in die Öffentlichkeit, mit einem rockigeren Image sowie deinem Namen „Gil Ofarim“ und deiner Band. Du schafftest sogar etwas, wovon viele nur träumen – du warst die Vorgruppe von Bon Jovi! Wie kam der Kontakt zu Jon Bon Jovi zustande?

Gil: Was die ruhigere Phase angeht, so war dies nur in Deutschland so – ich selbst war viel in Asien unterwegs und da hatte ich große Erfolge. In Deutschland spielte ich vor 20 bis 30000 Leuten, in Asien füllte ich alleine ganze Fußballstadien. Darum war ich eben jahrelang in Asien und vernachlässigte auch das deutsche Publikum. Der gesamte Kontinent war dort für mich da – für mich war es nicht ruhig, nur eben hier in Deutschland. Das Tolle war auch, dass die Menschen mich dort nur durch meine Musik kannten und eben nicht mein Gesicht durch diese Foto Love Story und Co. Böse Zungen sagten auch seinerzeit, dass ich 3 Minuten auf der Bühne ins Mikro hätte rülpsen können, auch das hätte sich verkauft. In Asien wusste niemand, wie ich aussah – dort liefen erst meine Songs im Radio, dann stieg die Nachfrage und meine CD kam raus und wurde super verkauft, ehe ich überhaupt dort aufgetreten bin  und ich bekam schon Gold für meine Songs.

Was Bon Jovi angeht, das war eine lustige Geschichte. Um es kurz zu machen. Bon Jovi spielt mit dem gleichen Konzertveranstalter in Deutschland, mit dem wir jetzt Musik machen. Osswin Hoppe und ich arbeiten schon seit Jahren zusammen, er hatte auch meine Platte und eines Tages rief mich Jon Bon Jovi an und ich dachte nur: Na klar, du mich auch und legte wieder auf. Das hatte er dreimal gemacht und ich reagierte jedes Mal gleich. Das ist ja auch utopisch, dass mich Bon Jovi anruft. Bis ich dann im Hintergrund Ossi lachen hörte und dachte: Oh shit…dennoch wurde ich dann nach Frankfurt auf ein Bon Jovi Konzert eingeladen und war abends mit ihm etwas an der Bar trinken. Da lobte er meine Platte und die Songs über die Maßen, er meinte, er stehe total auf die Songs. Und der Gitarrist Richie Sambora ergänze noch: Das Solo bei dem einen Song ist genial – das Solo hatte damals Ossi gespielt. Nach 4 Stunden Lobgesang durch Jon Bon Jovi kam dann die Anfrage, ob ich nicht als Vorband im Münchner Olympiastadion, also in meiner Heimatstadt, die Vorgruppe sein möchte. Ich bin dann ausgeflippt! Das war ein riesen Erlebnis!

 

8. Brachten dich die Auftritte als Bon Jovis Vorgruppe auch auf deinem musikalischen Weg weiter oder wolltest du nicht auch in Amerika groß einsteigen?

Gil: Nein, das war für mich nicht spruchreif. Ich war eine Zeitlang in Amerika und mir wurden dort auch meine Grenzen aufgezeigt. #Damals war ich weit noch nicht der Künstler, der ich heute bin und da hätte ich auch nicht diese Chancen gehabt, um richtig berühmt zu werden.

 

9. Hast du bis heute noch Kontakt mit Jon Bon Jovi?

Gil: Eher weniger – man ist ja nach so einem Event nicht gleich best friends, da man einfach sehr viel zu tun hat.

 

10. 2007 warst du dann auch in großen Disney Produktionen zu hören, nämlich bei „Triff die Robinsons“ , mit dem Song „Mehr als du seh´n kannst“ und „Verwünscht“ mit dem Lied „So nah!“ – wie kam es dazu, dass du für Disney diese Songs auf Deutsch aufnahmst?

Gil: Ein Bekannter von uns hat den Soundtrack produziert und sie suchten einen Sänger für den Song der deutschen Fassung. Im Original hatte der Sänger ein ganz hohes Stimmchen und dennoch schickten wir meine Version an Disney, bzw. Buena Vista und die fanden es großartig. Ein Jahr später kam dann der nächste Film und genau dieselbe Situation. Das Lustige war, dass Oswin in „Verwünscht“ war und bei meinem Song dachte: Wow, der Typ hat aber eine kaputte Stimme! Als ich dann den Film im Kino gesehen habe, lachte ich mich kaputt als die Kamera auf den amerikanischen Typ schwenkte, dem ich meine Stimme lieh und er sah total gelackmeiert aus und meine Stimme klang wie Motörhead. Ich konnte mich da nicht mehr einkriegen.

 

11. Du bist nicht nur Sänger, sondern hattest auch schon als Schauspieler etliche Rollen verkörpert. U.a. in der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ oder dem bekannten Fernseh-Zweiteiler „Die Sturmflut“. Was reizt dich an der Schauspielerei?

Gil: Ich habe die vergangene Jahre wirklich viel gedreht. Was „GZSZ“ angeht, das war für mich weniger Schauspielerei. Der Gastauftritt war eher, um meine damalige Single „Talk to you“ zu promoten und eigentlich sollte ich in einer Folge kurz mitspielen und daraus wurden dann 4 oder 5 Folgen. Doch es war für mich kein Spiel, geschweige denn Schauspielerei. Nichts gegen die Serie, doch das Format an sich lässt einem als Schauspieler keine Zeit zu spielen, Es muss alles schnell gehen. Jahre später kam mein erster Film „Endlich Sex“, „Sturmflut“ und vieles mehr. Auch hier in Stuttgart drehte ich „Ein Fall für BARZ“ – so „TKKG“ mäßig. Ich drehte viel, doch momentan liegt meine volle Aufmerksamkeit bei „Acht“!

 

12. Hast du auch zukünftig vor, den Schauspielbereich stärker zu integrieren und mehr Filme zu drehen oder bleibt die Musik deine Leidenschaft?

Gil: Musik ist meine Bestimmung, meine Berufung, meine Passion. Ich bin glücklich zu sagen, dass ich weiß, warum ich auf diesem Fleckchen Erde bin – das ist meine Aufgabe!

 

13. Hattest du jemals Schauspiel- oder Gesangsunterricht?

Gil: Mit 17 oder 18 hatte ich mal eine Stunde Gesangsunterricht wegen den Technikübungen, damit man jeden Abend mehrere Stunden singen kann, ohne heiser zu werden. Ich ging mit meinem Bruder also zu der älteren Dame, die wirklich großartig war, aber leider bereits verstorben ist. Sie wollte uns eine Technik beibringen, doch wir konnten einfach nicht aufhören zu lachen und so war es aussichtslos. Die gute Frau gab sich wirklich Mühe, aber wir schafften es nicht.

 

14. Seit Ende 2008 arbeitest du an deinem neuen Projekt „Acht“ – eure CD „Stell dir vor“ ist aktuell am 01. Oktober 2010 erschienen und eure Tour ist im vollen Gange. Wie würdest du den Musikstil von euch beschreiben?

Gil: Dynamisch, emotional, ehrlich und ohne Limitierung. Es gibt sehr viele Bands, bei denen man weiß, dass das Album von vorne bis hinten ein Einheitsbrei ist. Das machte ich früher auch. Doch mittlerweile bin ich an einem Punkt in meinem Leben angekommen, an dem ich mich nicht limitieren und in keine Schublade gesteckt werden möchte. Ich kann es mir erlauben zu sagen: Ich bin mal hart, ich bin mal zart, mal laut, mal leise. Und das ist bei „Acht“ auf jeden Fall so. Bei meiner früheren Band war am Ende alles nur noch harte Rockmusik und das jeden Tag. Heute bin ich so glücklich wie nie zuvor. Für jeden ist dieses Bandprojekt so wichtig geworden, ein richtiger Wendepunkt im Leben,  z.B. unser Konti  (Petros Kontos – Anmerkung d. Red.)– als wir ihn anriefen und fragten, ob er Zeit habe – lebte er in Australien und hatte eine Lebenskrise, da er nicht als Gastronom enden wollte. Tags darauf riefen Oswin und ich ihn an und fragten, ob er Lust hätte, in der Band mitzumachen und er stimmte sofort zu. Auch Oswin verkaufte riesige Geschäfte in München, nur um sich der Band zu widmen und ich selbst lehnte alle Filmaufträge etc. ab, um mich voll und ganz „Acht“ zu widmen!

 

15. Welcher Song der CD ist dein Lieblingssong und weshalb?

Gil: Ich liebe alle Songs. Leider spielen wir auf dieser Tour nur sehr kurz – alle drei Bands haben je 45 Minuten Zeit auf der Bühne, es gibt auch keinen Headliner, was ja völlig ok ist, nur finde ich es schade, dass ich nicht alle Songs bringen kann. Ich selbst bin Shows gewöhnt von 2 Stunden und aufwärts, natürlich ist das auch manchmal zuviel. Aber so muss man sich reduzieren und das fällt mir schwer. Doch das ist auch die erste Tour für die Band. Außerdem sind wir Produzenten, Manager, Verleger, Grafiker und natürlich Musiker in einem – es ist harte Arbeit, doch es macht total Spaß!

 

16. Dein Name taucht nun offiziell so nicht mehr auf, ihr nennt euch ausschließlich „acht“ – obwohl ihr nur zu viert seid. Habt ihr bewusst vermieden, deinen Namen in den Vordergrund zu stellen und wie kam euer Bandname zustande?

Gil: Die Zahl 8 hat uns immer verfolgt. Ossi sagt z.B., er habe einen „acht“ Tick – er putzt achtmal die eine und achtmal die andere Seite. Wir stammen alle aus München und die Postleitzahl beginnt auch mit 8 – wir schrieben das Album in einem Haus mit der Nummer 8 – die Autobahn A8 fahren wir jedes Wochenende, 8 ist unsere Glückszahl, Ossi und ich wurden im 8. Monat geboren und so könnte ich noch ewig weiter machen. Egal, was du machst, irgendwann holt dich das Leben ein, in der Hinsicht, dass du geleitet wirst auf den Weg, den du eigentlich gehen solltest, auch wenn du manchmal nicht verstehst, warum was passiert.  Es ist ein unendliches Zeichen, was immer wiederkehrt und die 8 ist so ein Zeichen, das für die Unendlichkeit steht! Und es klingt einfach verdammt cooll!

 

17. Ist es eine Erleichterung für dich, nun nicht mehr so extrem im Vordergrund zu stehen, sondern als komplette Band in die Öffentlichkeit zu treten?

Gil: Uns geht es in erster Linie um die Kunst, um das Musizieren und nicht darum, wer als erster genannt wird. Eigentlich war die Idee so, dass Oswin und ich schon ewig  zusammenarbeiten. An einem Tag rief er mich an, da er zwei Songs geschrieben hatte, doch er war so erkältet, dass er diese nicht selber einsingen könne. Ich sagte: Na klar, mach ich – die Songs waren cool, die können wir machen und Osi meinte: Ok, aber nur, wenn du dabei bist – er setzte mir also die Pistole an die Brust, aber ich ihm andersrum auch und so ist „acht“ entstanden?

 

18. Gil privat – wie verbringst du deine Freizeit?

Gil: Du verbringst deine Freizeit noch viel bewusster und eingeteilter – bei Oswin ist es noch extremer, er hat Kinder.

Oswin: Ja, ich habe zwei Kinder und zwei Firmen, da gibt es eigentlich keine Freizeit mehr. Aber natürlich geht man bewusster mit allem um. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und früher regte man sich auf, wenn man einmal in der Woche einen Termin hatte und heutzutage hat man fünf am Tag, doch das geht auch! Man muss auch gar nicht soviel entspannen, wenn man das macht, was man auch wirklich will. Wenn ich einen Job ausübe, der mich nervt, dann zähle ich die Stunden in der Firma und überlege mir, was ich tun kann, um zu entspannen. Doch wenn ich auf der Bühne stehe und Musik mache, dann ist es das, was wir wollen und ich brauche nicht separat entspannen. Wenn ich nun eine Woche Urlaub hätte, dann würde ich mich wohl wieder hinsetzen und Songs schreiben. Wir hatten 2 Tage off während der Tour und ich freute mich heute richtig, dass ich wieder in den Tourbus zurückkehren durfte!

 

Gil: Genauso geht es mir auch!

 

19. Was ist für dich einfacher oder schöner zu singen: Deutsche oder englische Texte?

Gil: Ich lege da keinen Schwerpunkt fest, ich liebe Musik, auch das Leben, so wie es ist und ich liebe die Kunst. Ob man nun Deutsch oder Englisch singt – es ist beides ein Ausdruck der Musik. Deutsch zu singen war etwas Neues für mich, doch ich gehe so sehr darin auf und es freut mich auch zu sehen, dass die Menschen nun verstehen was ich singe. Ich bin Deutscher, arbeite in Deutschland und mache meine Musik in Deutschland. Alle verstehen, was du singst! Ich legte schon immer großen Wert auf meine Texte und es ist auch bei Konzerten interessant zu sehen, dass jeder versteht, was man mit dem Text ausdrücken will – zum Teil sind die Menschen hin und weg und das ist interessant!

 

20. Welche Zukunftswünsche oder zukünftigen Projekte stehen bei dir an?

Gil: Mein Wunsch ist es, mit den großartigen Menschen, mit denen ich gerade arbeite, noch sehr lange arbeiten zu können. Dass das Projekt funktioniert, das weiß ich, so versnobt es klingen mag. Ich spüre es einfach!

 

Oswin: Ich hoffe auch, dass ich jeden Tag für mich den Weg finde, das Richtige zu tun. Daraus ergibt sich einfach alles. Wenn man dies so handhabt, dann ist auch deine ganze Zukunft richtig.

 

Interview + Fotos: Franziska Maier

Franziska Maier

Franziska Maier

> Offizielles Mitglied der "bdfj" Bundesvereinigung der Fachjournalisten e.V. > Studium der Germanistik, Geschichte, Politikwissenschaft und ev. Theologie* Beruf der Realschullehrerin (inkl. des Amtes der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) > Journalistische Tätigkeit bei diversen Magazinen (Veröffentlichung von Artikeln u.a. bei Da Capo, Thats Musical, Blickpunkt Musical, Esslinger Zeitung...)