Interview mit Harald Pilar von Pilchau

Interview mit Harald Pilar von Pilchau

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1. Seit 1986 stehen Sie als freischaffender Schauspieler und Sänger  auf der Bühne und unterhalten das Publikum. Natürlich stellt sich uns die Frage, ob es bereits von Kindesbeinen an Ihr Wunsch war, diese berufliche Richtung einzuschlagen oder hatten Sie ursprünglich einmal völlig andere Berufswünsche?

H.P: Ich weiß, dass ich schon immer gerne gesungen und getanzt habe. Bereits als kleiner Knirps tanzte ich zu den Songs, die damals bei der Hitparade im Radio liefen, immer Freitag Nachmittags wurde diese Sendung im bayerischen Radio ausgestrahlt und ich erinnere mich noch gut daran, dass ich auch zu den Liedern von ABBA tanzte, die damals sehr weit oben in den Charts waren. Sicherlich gab es noch andere Berufswünsche im Laufe der Zeit, doch ich könnte nun keinen konkreten nennen. Mich zu bewegen und zu singen machte mir immer am meisten Spaß. Jedoch hatte ich keine Poster von Schauspielern an der Wand und sah diese als Vorbild – bei mir kam das Interesse, Schauspieler zu werden, erst relativ spät auf.

2. Unterstützten Ihre Eltern oder auch Lehrer Ihr künstlerisches Talent oder sahen sie Ihrem Wunsch, auf der Bühne zu stehen, eher skeptisch entgegen?

H.P: Meine Lehrer unterstützten mich, obwohl ich nicht auf einem künstlerischen, sondern auf einem naturwissenschaftlichen, neusprachlichen  Gymnasium war. Wir hatten eine Theatergruppe, Musik und Kunstunterricht und da fühlte ich mich von den Lehrern stets gut unterstützt und betreut. Bei meinen Eltern hingegen war es etwas schwieriger. Meinem Vater war es eher gleichgültig, für ihn war es nur wichtig, dass ich zufrieden bin und ein sicheres Auskommen habe bei meiner Berufswahl. Meine Mutter war etwas skeptisch, sie hätte sich wohl einen solideren Beruf gewünscht, z.B. Jurist oder Arzt, aber als ich dann das erste Mal im Fernsehen zu sehen war, in einem Fernsehfilm und die Nachbarn sie tags darauf ansprachen „Ich habe Ihren Sohn im Fernsehen gesehen!“, da stellte sich bei ihr so ein Gefühl ein, dass ihr Junge es doch schaffen kann und seither ist sie auch beruhigt.

3. Geboren wurden Sie in Erlangen, doch ab 1985 besuchten Sie (bis 1989) die Berliner Schule für Bühnenkunst und lernten dort Schauspiel, Gesang und Tanz. Wie kann man sich Ihre Ausbildung konkret vorstellen?

H.P:  Der Ansatz der Berliner Schule für Bühnenkunst war aus heutiger Sicht eher ein anthroposophischer, es war eine dreigliedrige Ausbildung, die versucht hat, einen rundum gut ausgebildeten Darsteller hervorzubringen. Es hatte weniger mit einer Musicalausbildung zu tun, so hatten wir beispielsweise keine einzige Stunde Steppunterricht, aber wir hatten sehr viel klassischen Gesang und Tanz, über 4 Jahre, die ganze Ausbildung hindurch. Es war eine sehr gute Basisausbildung in allen drei Bereichen. Ich bin sehr dankbar dafür, da ich heute auch dadurch das Selbstvertrauen habe, in Stücken wir auch „Illusionen einer Ehe“ ein gutes Schauspiel zu machen. Wäre ich in einer typischen Musicalschule gewesen, wäre es wohl ein ganz anderer Gesichtspunkt und ich weiß nicht, wie es dann heute um mein Selbstvertrauen gestanden hätte.

4. Wo liegt Ihrer Meinung nach Ihr Schwerpunkt: Beim Gesang oder mehr beim Schauspiel und Tanz?

H.P: Der Tanz ist etwas in den Hintergrund getreten. Ich habe großen Respekt vor den professionellen Tänzern, aber ich bin jetzt 47, das ist ein Alter, in dem man eher in die Choreographen-Richtung gewechselt hat oder als Schauspieler in den Regisseur Beruf. Aber zwischen Gesang und Schauspiel kann ich es kaum sagen. Von außen betrachtet würde ich sagen, dass mein Schwerpunkt mehr im Schauspiel liegt, dennoch empfinde ich es so, dass die Bereiche sich eher durchdringen und ergänzen. Jeder Bereich wird durch den anderen bereichert, man hat z.B. mehr Rhythmusgefühl. Ich kann auch in meinen Rollen glaubwürdig einen Profi-Tänzer verkörpern, so war dies beispielsweise bei meiner Rolle in „Ladies Night“ der Fall. Die Zuschauer nehmen mir alles ab und das ist ein großer Verdienst meiner Ausbildung.

5. Sie spielten im Laufe der Jahre in namhaften Theatern und in sehr vielen Stücken – welche Rolle war Ihr bisheriger Favorit uns weshalb?

H.P: Mein Rollenfach ist eher das psychopathische Muttersöhnchen. Ich spielte auch schon Mörder in einem Musical, doch meine Lieblingsrolle war eindeutig „Elling“ in dem gleichnamigen Stück. Da dies einfach ein sehr sperriger und faszinierender Charakter war, der mir in der Darstellung  einfach große Freude gemacht hat. Das Stück hatte auch einen erzählenden Gestus – es war meine erste Zusammenarbeit mit Harald Dämmer, mit dem ich auch bei „Tartuffe“ im Alten Schauspielhaus im Frühjahr zusammenarbeiten werde. Es wird dann die vierte Zusammenarbeit mit ihm sein, worauf ich mich sehr freue. „Elling“ war damals ein Sozialdrama, das für mich ganz toll war und ich erinnere mich auch gerne daran. Psychisch angeschlagene, gebrochene Figuren spiele ich sehr gerne, doch das sagen sicherlich viele Schauspieler. Verletzte Figuren, in denen die Emotionen hochkochen, sind eine größere Herausforderung als das Gegenteil. Eine Figur ohne Entwicklung und Veränderung, die nichts zu sagen hat, ist für einen Schauspieler relativ öde.

6. Ist es Ihnen wichtig, sich voll und ganz mit einem Bühnencharakter identifizieren zu können oder lieben Sie auch völlig konträre Charaktere, die mit Ihrer wahren Persönlichkeit nichts zu tun haben?

H.P: Identifizieren mit dem Charakter, in Bezug auf Verständnis entwickeln für den Charakter, das muss man bei jeder Rolle tun, egal ob man Adolf Hitler, einen Kindermörder oder Mutter Theresa verkörpert. Ich spielte auch schon Frauencharaktere auf der Bühne und egal, welche Figur man verkörpert, man muss Verständnis für diese entwickeln, sonst kann ich sie nicht richtig spielen und verteidigen. Ich muss hinter meiner Figur stehen und das Interessante ist bei diesen abseitigen Figuren, die weit weg von  der Normalität sind, dass man neue Seiten an sich entdeckt, die man als Normalmensch nie reflektieren würde. In den dramatischen Stücken brechen diese Konflikte auf, die Ansätze müssen erfasst werden, z.B. wie kommt es dazu, dass man mordet. Man muss in die Figur hineinfinden, die innere Stimme entdecken, dann spielt man glaubwürdig auf der Bühne!

7. Gibt es eine Rolle, die Sie gerne noch im Laufe Ihrer Karriere verkörpern würden?

H.P:   Oh ja, viele! Ich würde sehr gerne in einem Shakespeare spielen, vor allem natürlich die Bösewichte! Das fehlt mir noch in meiner Laufbahn. Auch die Komödien von Shakespeare, auch seine Komödien. Wenn man als Schauspieler sagt, dass man nie in einem Shakespeare Stück mitwirkte, dann ist das schon ein wenig komisch. Überhaupt reizen mich die Klassiker, auch z.B. Kleist. Seine Texte sind großartige Sprache, ich bin sehr sprachverliebt als Schauspieler und mag die Ausdruckskraft, die in der Sprache Kleists liegt.

8. Sie treten auch mit musikalischen Programmen auf – Ihre abendfüllenden Shows „Bubensolo“, „Schattentäter“ sowie „endlich solo“  sind über Ihre Homepage buchbar. Was erwartet einen Veranstalter oder auch die Zuschauer, die einen musikalischen Abend mit Ihnen erleben möchten? Können Sie uns einen kleinen Einblick in Ihre Programme geben?

H.P: Über Musik zu reden ist so eine Sache – „Bubensolo“ ist mein aktuelles Programm, es handelt sich um eigene Lieder und Texte. Entstanden ist es aus eigenen Erlebnissen, nach einer Trennung einer langen Beziehung, die ich durchlebte. Trennung ist ein beliebtes Thema , aber ich schrieb auch Lieder über die Tatsache, wenn Leute im Stau stehen. Der Eröffnungssong ist „Gründe eine Ich-AG, tu den anderen AG´s weh“, dies entstand in einer Zeit, in der man dazu aufgefordert wurde, eigenständig zu werden und sich gegen die anderen Ich-AG´s durchzusetzen. Es ist ein Thema, das mich zu dieser Zeit auch selbst betroffen hat, da ich mich damals als Liedermacher selbstständig machen wollte. Es handelt sich also um einen bunten Strauß eigener Lieder, teilweise nachdenklich oder auch sehr flott, lustig und rhythmisch. Wenn man mich kennenlernen möchte, dann sollte man einen Liederabend von mir und mit mir ansehen!

9. Aktuell sind Sie im Stück „Illusionen einer Ehe“, in der Stuttgarter Komödie im Marquardt, an der Seite von Simon Licht und Alexandra Kamp, zu sehen. Es handelt sich nicht um Ihr erstes Gastspiel in der Komödie im Marquardt. Auch in „Willkommen im Paradies“ waren Sie bereits hier zu sehen. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit mit dem Theater?

H.P: Es fing damit an, dass mein Intendant aus Aachen Manfred Langner nach Stuttgart wechselte und die Intendanz der Komödie im Marquardt und dem Alten Schauspielhaus übernahm. Einen Teil der Darsteller, mit denen er in Aachen bereits erfolgreich zusammenarbeitete, fragte er, ob diese nicht Interesse hätten, mit ihm nach Stuttgart zu kommen und mit ihm weiter zu arbeiten. In der ersten Spielzeit war ich dann in „Willkommen im Paradies“ sowie in „die 39 Stufen“ zu sehen. Die beiden Stücke waren auch schon in Aachen zu sehen, wir haben lediglich ein paar Dinge für die Stuttgarter Inszenierungen geändert. Nach „Illusionen einer Ehe“ wird es, wie schon gesagt, „Tartuffe“ sein und so werde ich in jeder Spielzeit in zwei bis drei Produktionen zum Einsatz kommen, entweder im einen oder im anderen Theater. Sehr gerne natürlich in der Komödie und im Musiktheater, aber auch in Shakespeare oder anderen klassischen Schauspielstücken!

10. Wie würden Sie die Zusammenarbeit  mit Ihren Kollegen Alexandra Kamp und Simon Licht beschreiben – zwei bekannten TV Schauspielern?

H.P: Schauspieler sind darauf trainiert, miteinander zu spielen. Das Schauspiel lebt an sich von unterschiedlichen Charakteren. Man ist sehr schnell in der Schauspielschule damit konfrontiert, dass die Partner, mit denen man zusammenspielt, ein anderes Temperament haben, andere Hintergründe haben und einfach unterschiedlich sind als man selbst. Man lernt, diese Unterschiedlichkeit sowie Andersartigkeit als Reiz, als Bereicherung und nicht als Bedrohung zu betrachten. Es wäre ja furchtbar, wenn in einem Drei-Personenstück dreimal die gleichen Typen auftreten würden. Simon Licht ist ein völlig anderer Typ als ich – Alexandra Kamp spielt die Frau zwischen zwei Männern, was die Sache natürlich äußerst interessant macht. Und so interessant waren bereits die Proben als auch die Aufführung an sich. Es unterscheidet sich aber nicht von der Arbeit oder dem Prozess mit Personen, die nicht so in der Öffentlichkeit bekannt sind. Das mediale Interesse spielt in unserem Bereich keine so große Rolle. Vor den Premieren ist die Aufmerksamkeit natürlich am größten, doch die Arbeit mit den beiden ist genauso wie mit den Kollegen in Aachen, beispielsweise!

11. Für Menschen, die „Illusionen einer Ehe“ noch nicht besucht haben, wäre es sicherlich interessant zu erfahren, worum es in diesem Stück geht und wie Ihre Rolle hierbei angelegt ist. Können Sie uns Einblicke geben?

H.P: Es ist eine geistreiche, zeitgenössische, französische Komödie, die ihren Reiz unter anderem daraus bezieht, dass sie immer wieder auch abstürzt in der Weise, dass sie eher von einer heiteren, in eine dramatischere Tonlage umschlägt bei den Charakteren. Die Übergänge sind fließend und manchmal bleibt einem das Lachen schon im Halse stecken. Eric Assous hat mit diesem Stück ein kleines Meisterwerk abgeliefert. Er ist ein hervorragender Menschenbeobachter und Autor. Man kann dem Text nicht immer vertrauen wie bei „Illusionen einer Ehe“ und es macht einfach Spaß, ein  so gut geschriebenes und intelligentes Stück auf die Bühne zu bringen!

12. Viele junge Menschen haben den Wunsch, Sänger oder Schauspieler zu werden. Welche Ratschläge können Sie diesen Talenten mit auf den Weg geben?

H.P: Es ist keine Neuigkeit, dass das Schaupiel an sich ein Handwerk ist, der Darstellerberuf ist ein Bühnenhandwerk. Den jungen Menschen würde ich raten: Such dir eine gute Schule und lerne das Handwerk! In der Medienwelt gibt es viele Versprechungen, doch ich würde sagen: Mach die Ausbildung zu Ende und lass dich nicht vom schnellen Geld verführen. Ich kenne leider einige Beispiele, die der Verlockung folgten und das schnelle Geld suchten, sie bekamen in der Tat Rollen, doch als diese ausblieben, merkten sie, dass ihnen die Ausbildung fehlte und sie nun auch zu alt dafür waren. Der Weg ist über eine gute Schauspielschule, eine Tanzausbildung und Gesangsausbildung in die Engagements zu gehen. Ich habe auch schon während meiner Ausbildung sehr viel gearbeitet, so in der Berliner Tanzfabrik, an sehr vielen weiteren Berliner Bühnen. Natürlich versäumte ich dadurch auch mal Unterricht, doch ich habe viel davon profitiert. Der Schauspielerberuf ist ein praktischer Beruf und durch die Bühnenpraxis bekommt man die soziale Kompetenz, um erfolgreich auf der Bühne stehen zu können! Ich würde dazu raten, viel zu spielen und Praxis zu sammeln. Auf dieser Basis kann man auch in die Fernsehwelt oder Filmbranche einsteigen.

13. Der Trend geht immer stärker zu den Casting Shows im TV – natürlich werden viele Teilnehmer auch im Nachhinein eher „verheizt“ und sehr schnell fallen gelassen. Wie sehen Sie diese Entwicklung im Fernsehen – ist es ein Sprungbrett für alle oder eher ein Hindernis für die Karriere?

H.P: Einen jungen Menschen, der weiß, was er will, kann nichts aufhalten, auch keine Casting Show. Aber ich glaube, es bringt überhaupt nichts. Es ist ein Rahmen, in dem man nichts erreichen kann. Bei Lena Meyer-Landruth hat es geklappt, doch es war von Anfang an ein anderes Konzept. Doch als junger Mensch sollte einem klar sein, dass man in solchen Casting Shows ausgenutzt wird. Weniger Begabte werden bloßgestellt, sie haben auch selber oft nicht das Bewusstsein, dass sie nicht gut sind. Ich würde mich als junger Mensch nicht darauf einlassen. Es ist eine Zur-Schau-Stellung von Menschen und es gibt andere Wege – ich würde also davon abraten!

14. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit – konnten Sie beispielsweise Stuttgart schon besser kennenlernen oder bleibt für so etwas keine Zeit?

H.P: Doch ich hatte bereits Zeit, mir Stuttgart genauer anzusehen, auch die Wanderwege rund um Stuttgart. Ich gehe sehr gerne ins Kino, es gibt hier im Haus sehr tolle Kinos, technisch gut ausgestattet. Ich gehe gerne in die Geschäfte hier, dann gehe ich gerne essen und mag die schwäbische Küche. Es ist eine sehr gemütliche Zeit hier. Im Frühling werde ich wieder Boules am Schlossplatz spielen, das ist auch eines meiner Hobbies. Ich fühle mich hier sehr wohl!

15. Haben Sie allgemein noch berufliche Ziele, die Sie gerne erreichen möchten und die Sie uns mitteilen können?

H.P:  Von Shakespeare Rollen habe ich bereits gesprochen. Doch zusätzlich lasse ich mich momentan als Mediator ausbilden und habe die Absicht, mir ein zweites berufliches Standbein aufzubauen. Ich werde versuchen, bei Konflikten eine einvernehmliche, friedliche Lösung zu finden, bei Menschen, die nicht gleich zum Gericht gehen wollen – so bei Ehepaaren oder Unternehmern, die eine friedliche Einigung suchen. Da kommt der Mediator ins Spiel. Die Mediation ist ein Verfahren, das aus Amerika stammt. In anderen Ländern, so auch in Schweden, ist die Mediation den Gerichten vorgelagert, bevor man zum Gericht geht, macht man erst eine Mediation. Der Clou ist, dass die beiden Konfliktparteien mit dem Mediator eine Lösung erarbeiten und der Frieden wiederhergestellt wird. Es leuchtet jedem ein, dass eine Gerichtsverhandlung das Verhältnis zweier Parteien sehr zerstören oder belasten kann, vor allem, wenn man noch zusätzlich später wieder miteinander arbeiten oder umgehen muss. Ich finde diese Technik absolut faszinierend und lerne die Mediation in einem 1,5 jährigen Ausbildung hier in Stuttgart, zusätzlich zu meinem Schauspielberuf. Und zukünftig sehe ich mich auch in diesem Bereich, da ich die Mediation anbieten und als Konfliktlöser arbeiten möchte!

Franziska Maier

Franziska Maier

> Offizielles Mitglied der "bdfj" Bundesvereinigung der Fachjournalisten e.V. > Studium der Germanistik, Geschichte, Politikwissenschaft und ev. Theologie* Beruf der Realschullehrerin (inkl. des Amtes der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) > Journalistische Tätigkeit bei diversen Magazinen (Veröffentlichung von Artikeln u.a. bei Da Capo, Thats Musical, Blickpunkt Musical, Esslinger Zeitung...)