„Watzmann goes Bavaria“ – Pressekonferenz in München

Der Watzmann ruft - Bild: Lukas Beck
Der Watzmann ruft – Bild: Lukas Beck

Mit viel Gelächter wurde am 20. März „Der Watzmann ruft“ im Silbersaal des Deutschen Theaters in München vorgestellt. Zu Gast waren neben Regisseurin Brigitte Guggenbichler auch Sänger Mathias Kellner, der in die Fußstapfen von Wolfgang Ambros treten wird, EAV-Sänger Klaus Eberhartinger, der die Rolle der Gailtalerin verkörpern wird, Texter Joesi Prokopetz in den Rollen des Vaters und des Knechts und Schauspieler Christoph Fälbl (Rollen: Bua und Knecht).

Der Watzmann ruft - Bild: Jasmin Gollwitzer
Der Watzmann ruft, v.l. Kränzlein, Kellner – Bild: Jasmin Gollwitzer

Musikalisch unterstützt wird Kellner von Geigerin Anna Katharina Kränzlein, die bereits vor ca. 10 Jahren Teil des Watzmanns war.

„Der Watzmann ruft“ dreht sich auch in der Neuauflage des Stücks rund um den verfluchten Berg, der regelmäßig neue Opfer fordert. Diejenigen, die versuchen, den Berg zu besteigen. Die urigen Dorfbewohner glauben fest an die böse Macht des Berggeists und tatsächlich wird seine Gehilfin, die schrille Gailtalerin, den jungen Buam mit anzüglichen Versprechungen auf den Berg locken. Das Stück ist Klamauk in Reinform und wird untermalt mit „spritziger Rock-Alpin-Folklore“-Musik.

Der Watzmann ruft, Brigitte Guggenbichler - Bild: Jasmin Gollwitzer
Der Watzmann ruft, Brigitte Guggenbichler – Bild: Jasmin Gollwitzer

Die Geschichte soweit so gut. Was ist also neu? Die Basis bliebe laut Guggenbichler dieselbe wie schon Jahre zuvor, jedoch interpretiere Kellner seine Songs anders und neu. Es gäbe außerdem im Zuge der Me-Too Bewegung keine Nackte mehr. Was jedoch nicht hieße, dass nicht nach wie vor einige lustige, sexistische Anspielungen Teil des Stücks blieben. Außerdem, sagt Guggenbichler mit einem Augenzwinkern, die Schauspieler seien sehr kreativ und hielten sich sowieso nicht an die geschriebenen Texte, so dass stets etwas Neues aus dem Stück entstehe.

Der Watzmann ruft - Bild: Jasmin Gollwitzer
Der Watzmann ruft, v.l. Fälbl, Prokopetz, Eberhartinger – Bild: Jasmin Gollwitzer

Eberhartinger bringt es schließlich lachend auf den Punkt: Der Watzmann sei eine Gratwanderung am Abgrund des Schwachsinns. Aber eigentlich würden alle noch zum Grat empor schauen.

Der Watzmann ruft - Bild: Jasmin Gollwitzer
Der Watzmann ruft, v.l. Prokopetz, Fälbl, Eberhartinger – Bild: Jasmin Gollwitzer

Die Parodie im Trachtenmantel wird vom 17. bis 29. April 2018 im Deutschen Theater in München aufgeführt und verspricht lustig-skurrile Unterhaltung mit sexuellen Anspielungen, unheimliche Berggeister, trottelige Knechte, abergläubische Bauern und viele verbale Schlagabtäusche.
Das Stück wird exklusiv nur im Deutschen Theater zu sehen sein. Wer sich den Spaß also nicht entgehen lassen möchte, sollte sich in jedem Fall ein Ticket in München sichern, denn weitere Spielorte gibt es nicht.
Mehr Informationen zum Stück inklusive Trailer sind auf http://www.deutsches-theater.de zu finden.

Bilder: Lukas Beck / Jasmin Gollwitzer
Text: Jasmin Gollwitzer
Presseinformation: Deutsches Theater München

Jasmin Gollwitzer

Jasmin Gollwitzer

Diplom Kauffrau (univ.) und Senior Marketing Managerin bei einem großen Online Unternehmen. Jahrelange redaktionelle Arbeit bei Theater-News-Portalen. Freie Redakteurin im Bereich News, Rezensionen, Interviews und Berichte. Aktive Showkämpferin bei einem der größten Ritterturniere der Welt.